Die Farben des thermischen Entgratens

Die Farben des thermischen Entgratens bei Eisenwerkstoffen
leiten sich aus den verschiedenen
Prozessstufen ab.

1. Unbehandeltes Werkstück
2. Werkstück nach dem ersten Schuss mit Sauerstoffüberschuss
3. Oxidminimierung mittels stöchiometrischer Gasmischung
(zweiter Schuss)
4. Gewaschenes Werkstück
Das Waschen des getemten Bauteils ist - je nach
Material - ein wichtiger Bestandteil der Nachbehandlung.

 

Prozessfähigkeit der Werkstoffe

Metallische Werkstoffe
Grundsätzlich können oxidationsfähige Metalle entgratet werden. Einschränkungen für handelsübliche Werkstoffe bestehen jedoch bei:
  • Magnesium, da dieser Werkstoff aufgrund seiner niedrigen Entzündungstemperatur sowie seines Schmelz- und Siedepunktes leicht zu unkontrollierten, weiteren Verbrennungen neigt
  • Titan, aufgrund des sehr hohen Siedepunktes (3.535 °C)
  • Dasselbe gilt für hoch-warmfeste Werkstoffe für die Luft- und Raumfahrtechnik (z. B. Zirkonium)
  Thermoplastische Werkstoffe
In der Regel sind alle Thermoplaste bearbeitbar.
Allerdings wird der Grat hierbei abgeschmolzen
und nicht oxidiert. Es eignen sich nur reine Thermoplaste, Kunststoffe mit Glasfaseranteil sind eingeschränkt geeignet. Beim Entgraten schmilzt der Grat etwas mehr ab als die Glasfasern, so dass die Kante, mikroskopisch gesehen, zackig aussieht. Die Rauheit der abgebrannten Kante ist auch mit den Fingern spürbar. Duroplaste hingegen halten aufgrund ihrer Sprödigkeit dem Explosionsdruck nicht stand und bersten.

 

 

 

 

Anlagentechnik Luhden GmbH


Hainekamp 2
D-31711 Luhden

Telefon: +49 5722 99219-0
Fax: +49 5722 81801
E-Mail:

Anfrage

Für weitere Information zu unseren Produkten oder sonstigen Informationen benutzen Sie bitte unser Kontaktformular

 

 

 

 

Messen

 

deburringEXPO logo2 130x108  Deburring EXPO Karlsruhe
10. Oktober 2017 - 12. Oktober 2017
Stand 301