Dem thermischen Entgratprozess sind auch Grenzen aufgezeigt:

 

  • Das Werkstück darf nur so groß sein, wie in die momentan größte
    Entgratkammer hineinpasst.

  • Der Werkstoff muss oxidierbar sein. Ausnahmefall: Kunststoff,
    hier wird der Grat abgeschmolzen.

  • Die Gratausbildung muss dem Werkstoff entsprechend ausgebildet sein.
    Das bedeutet, dass Eisenwerkstoffe die eine schlechte Wärmeleitfähigkeit
    aufweisen, eine stärkere Gratausbildung aufweisen dürfen als Leichtmetalle,
    bei denen genau gegensätzliches zutrifft.

  • Der Anwendungsbereich des „thermisch-chemischen Entgratens“ ist durch
    verschiedene Faktoren begrenzt. Der Werkstoff aus dem die Bauteile gefertigt
    sind und die Größe der Grate grenzen die Einsatzmöglichkeiten des Verfahrens
    ein. Die thermische Belastung des zu entgratenden Werkstückes hängt von der
    geforderten Entgratqualität ab, sie darf meist bestimmte Grenzen nicht überschreiten.

 

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