Der das Mischungsverhältnis von Brenngas und Sauerstoff wird der für die Verbrennung der Grate zur Verfügung stehende
Sauerstoffanteil reguliert.

Der Sauerstoff hat zwei Aufgaben zu erfüllen. Er ist zum Verbrennen des Brenngases erforderlich, denn um Wärme abgeben zu können, muss das Brenngas mit dem Sauerstoff reagieren und dabei Sauerstoff verbrauchen. Ein Teil Methan mit zwei Teilen Sauerstoff verbrennt zu Kohlendioxid und Wasser.

Diese Reaktion läuft in der Entgratkammer vorrangig ab. Das heißt, wenn das Mischungsverhältnis CH4 : O2 = 1 : 2 ist, reagiert das ganze vorhandene Brenngas mit dem Sauerstoff, ohne dass Sauerstoff für die Entgratung übrigbleibt. Man spricht hier von einem stöchiometrischen Mischungsverhältnis der Gase. Die Verbrennungstemperatur erreicht dabei ihr Maximum.

Wenn mehr Sauerstoff in die Entgratkammer eingefüllt wird, kann er seine zweite Aufgabe - die Verbrennung der Grate - übernehmen. Dabei ist es nun so, dass der Werkstoffabtrag umso stärker ist, je mehr Sauerstoff zur Verfügung steht. Bei zu hohem Sauerstoffanteil findet jedoch keine Entgratung mehr statt, weil die Grate nicht mehr auf Zündtemperatur gebracht werden können.

Die Dosierung der Gase erfolgt bei den iTEM thermischen Entgratanlagen über das von ATL entwickelte Gasdosiersystem. Die dafür verwendeten Durchflussmessgeräte garantieren eine exakte Dosierung der Betriebsmedien und die damit verbundene Reproduzierbarkeit der Entgratergebnisse.

 

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